Weihnachtsmarkt-Ende

16.12.2018 - 17:00 Uhr

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Weihnachtsgedanken

Es gibt viele Geschichten oder Gedichte zu erzählen, wenn man an Weihnachten denkt. Die Meisten davon stehen in Büchern, Zeitschriften oder sind einfach überliefert.
Diese Seite wurde dafür geschrieben, Gedanken, Geschichten und Gedichte der Leser zu veröffentlichen. Wer also Lust verspürt, eine eigene Geschichte oder ein eigenens Gedicht zu schreiben, hat hier auch die Möglichkeit der Präsentation:
Um die eigene Geschichte oder das eigene Gedicht hier zu veröffenlichen, muss man sie bzw. es  nur, zusammen mit einer Erklärung, dass man der Autor ist, an diese E-Mail-Adresse schicken:
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Eine Begebenheit vor dem Start des Marktes 2017

Viel los im Stall

Da steht ein Kind vor der „Weihnachtskrippe“ und fragt seine Mutter: „Was ist denn das für ein Märchen?“ Die Frage ist durchaus vernünftig, haben wir doch auf unserem Weihnachtsmarkt einen Märchengang mit schönsten Figuren. Außerdem besuchen die Schulen in dieser Zeit eine der zahlreichen Märchenaufführungen im Theater.

Was sagt die Mutter zum Kind, als sie vor der Krippe stehen? Nehmen wir an, sie nimmt sich die Zeit und möchte ihrem Kind die Geschichte erklären; wo anfangen, wer ist wer auf dem Bild? Es ist viel los in diesem Stall. Hier eine kleine Hilfe für alle, die Weihnachten in wenigen Sätzen erklären sollen.

Das ist kein Märchen, sondern die Erzählung über die Geburt eines Kindes vor 2000 Jahren. Sein Name war Jesus. Und so ist das Baby das Wichtigste in diesem Bild. Die Mutter heißt Maria und der Vater Josef. Es gab damals kein Krankenhaus, so musste die arme Frau ihr Kind in einem Stall zur Welt bringen - deshalb auch die Tiere. Vorne sieht man noch einen Hirten; der hatte draußen auf die Schafe aufgepasst. Da waren Engel gekommen, mitten in der Nacht, und es war ganz plötzlich hell. Sie hatten von dem Kind berichtet: „Euch ist heute der Heiland geboren“. Nun war der Hirte zum Stall gelaufen um nachzusehen, ob das auch wahr ist. Falls das Kind bis jetzt durchgehalten hat, fragt es ungeduldig: „Und wer sind die drei Männer, die aussehen wie Könige?“ Jetzt könnte die Mutter erklären, dass es zwei Weihnachtsgeschichten gibt, dass der Evangelist Lukas von den Hirten berichtet und Matthäus von den drei Weisen aus dem Morgenland erzählt, die so wertvolle Geschenke dabei hatten, dass aus ihnen Könige geworden sind. Das würde aber das Kind überhaupt nicht interessieren. So reicht es zu sagen: Da kamen Menschen, die dem Kind etwas schenken wollten - Weihnachten ist doch das Fest der Geschenke. Schenken ist schön und macht Spaß. Gott, der Vater im Himmel, hat der Welt Jesus geschenkt. Der ist für uns da, er liebt uns Menschen.

Die „Krippe“ auf dem Weihnachtsmarkt ist keine Märchendarstellung. Wir tun unseren Kindern einen Gefallen, wenn wir ihnen etwas vom Glauben erzählen, dem Glauben der vielen Millionen Christen auf der Welt. Außerdem ist es für alle wichtig zu erinnern, warum wir in Deutschland Weihnachtsfeiertage haben.

                                                                                                                                                     
geschrieben von Pfarrer Andreas Weiß 2017
 
 
Wort zum Sonntag am 25.11.2011 von der Bühne.
Weihnachtsmarkt

 
Christkindchens Einlass
Kling, Glöckchen, klingelingeling,—
kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
Kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen!
Will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Der Text wurde (ca. 1850)von Karl Enslin
(1819–1875) auf eine traditionelle deutsche Volksmelodie ca. 1850 geschrieben.
Anderen Quellen zufolge wurde die Melodie 1884 von Benedikt Widmann
(1820–1910) komponiert.


Gestern Abend haben wir unser neues Glockenspiel das erste
Mal gehört und heute um 15.00 Uhr erklang das erste Mal das wunderschöne Weihnachtskinderlied: Kling, Glöckchen, klingelingeling, auch als Christkindchens Einlass bekannt. Welche Freude, Blankenburg hat eine neue Attraktion! Dank unseres Bürgermeisters Noll, der sich stark dafür eingesetzt hat. Erinnerungen steigen hoch: Wir haben als Kinder immer vor dem Weihnachtszimmer gesungen, bis das Glöckchen erklang und wir hinein duften. Kling, Glöckchen, klingelingeling.
Ich habe mir das Lied mal genau angesehen und festgestellt, es hat einen interessanten Text, etwa 1850 von Karl Enslin gedichtet. Nach dem Ohrwurm Kling, Glöckchen, klingelingeling heißt es: Lasst mich ein, ihr Kinder, ist so kalt der Winter, öffnet mir die Türen, lasst mich nicht erfrieren! Ja, das   hristkindchen steht vor der Tür und möchte herein gelassen werden im Winter, in der Kälte. Rührend. Wer wollt es da nicht herein bitten.

Und dann bringt es auch etwas mit:
Mädchen, hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt euch dran erlaben.
Das Christkindchen, eigentlich Jesus Christus, bringt uns so viel Gutes.Natürlich denkt man erst einmal an die Weihnachtsgeschenke. Aber vieles mehr:
Christus trägt und tröstet uns, begleitet uns, gibt Kraft und Freude zum Leben, ohne dass wir etwas dafür tun müssen oder auch können.
Und dann kommt die Einladung: Lasst mich nicht nur in eure Stube, sondern auch in eure Herzen:
öffnet mir die Herzen!
Will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Was kann es größeres geben!
Dann kann es Weihnachten werden!
                                                                                                                                                     
geschrieben von Axel Lundbeck (11/2011)
 
 
Wort zum Sonntag am 04.12. von der Bühne.
Engel

Ich habe Ihnen einen Engel mitgebracht. In der Weihnachtszeit ist der Himmel voll von Engeln. Er breitet seine Arme aus, als wollte er sagen: ich bringe Euch Schutz und Segen unseres Gottes. Und darum geht es ja auch in der Weihnachtszeit. Gott kommt auf die Erde.  Er kommt zu uns Menschen.Damals kam der Engel zu Maria und sagte ihr im Auftrag Gottes: Du wirst schwanger werden und einen Sohn bekommen. Den sollst du Jesus nennen, auf Deutsch: Gott hilft. Ich weiß nicht, was Maria da gedacht und gefühlt hat. Eins ist sicher, sie konnte sich auf den Engel verlassen, der hat ihr beigestanden im Auftrag Gottes. Und dann kamen die Engel nach Bethlehem, als das Kind geboren war. Der ganze Himmel war voll von ihnen. Und einer brachte den Hirten die frohe Botschaft: Euch ist heute der Heiland geboren, geht schnell nach Bethlehem, ihr werdet ihn finden im Stall in der Krippe in Windeln gewickelt, wie jedes andere Kind auch. Die Engel sind auch die Botschafter Gottes. Und dann stimmten sie ein in den großen Lobgesang: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Auch uns bringen die Engel diese großartige Nachricht: Auch für euch ist Jesus geboren, auch ihr dürft einstimmen in den Lobgesang der Engel. Die Freude, die von Gott kommt, soll auch euch erfüllen, gerade jetzt in dieser Advents- und Weihnachtszeit.
                                                                                                                                                    
geschrieben von Axel Lundbeck  (12/2010)
Wort zum Sonntag am 27.11. von der Bühne.
Das Schaf


Ich habe hier ein Schaf mitgebracht. Es steht sonst bei der Krippe in der Bartholomäuskirche. Heute will es uns seine Geschichte erzählen:

Ich bin nur ein einfaches Schaf und verstehe ja nicht so richtig, was die Menschen denken, aber meinen Hirten, den verstehe ich gut. Der meint es gut mit mir. Allerdings war er oft bedrückt und sorgenvoll. Bis zu dem besonderen Tag. Den werde ich nie vergessen. Wir hatten uns alle schon eng aneinander gekuschelt schlafen gelegt, als es plötzlich ganz hell wurde. Wir haben das gar nicht verstanden, es war doch schon tiefe Nacht. Wir sind aufgestanden und da sahen wir es: Engel, ganz viele, der ganze Himmel war voll. Und da hörten wir es: sie sangen, ganz wunderschön. Und einer redete und sagte: Ihr Hirten Gott hat euch nicht vergessen. Geht schnell hin nach Bethlehem. Dort findet ihr ein neugeborenes Kind. Es kommt von Gott, es ist ein Zeichen seiner Liebe zu euch .Und was soll ich euch sagen. Die Hirten haben schnell unseren Pferch zugemacht und sind losgerannt. So schnell habe ich sie noch nie rennen sehen. Und als sie wieder kamen, da waren sie ganz anders. Sie freuten sich und strahlten richtig. Gar nicht mehr mürrisch und sorgenvoll. Und immer sagten sie: Gott hat uns nicht vergessen. Jetzt haben wir neue Hoffnung. Und zu uns Schafen waren sie auch ganz liebevoll.
Ich bin gespannt, was daraus noch werden wird.
Aber vielleicht habt ihr es ja auch gesehen, das helle Licht und die Engel? Jedenfalls vergisst Gott keinen, die Hirten damals nicht, aber auch uns heute in Blankenburg nicht. Eine schöne Adventszeit noch!
                                                                                                                                                    
geschrieben von Axel Lundbeck  (11/2010)
Weihnachten

Beinahe überall auf der Welt wird Weihnachten gefeiert, wenn auch nicht zur selben Zeit und auf dieselbe Art und Weise. Die Christen feiern die Geburt Jesu Christi, die Kinder einen Tag, an dem man beschenkt wird und die Erwachsenen einfach nur einen Tag der Ruhe, des Friedens und der Freude, an dem man nicht  Arbeiten muss und den man mit seiner Familie verbringen kann.
Die Weihnachtszeit beginnt meistens schon am Anfang des Dezembermonats, wenn die Weihnachtsmärkte aufgebaut werden, die dann am ersten Adventswochenende ihre Tore öffnen und mit Lichtern, Glühwein und anderen Leckereien die Menschen auf die Straße locken.
Sie beginnt wenn der erste Schnee fällt und man Plätzchen bäckt, die Lichter am Adventskranz anzündet und auf die Suche nach den passenden Geschenken geht, die man meistens trotzdem erst kurz vor Heiligabend findet, obwohl man sich vorgenommen hatte dieses Jahr nicht in den alljährlichen Weihnachtsstress zu kommen. Weihnachten ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres und so haben sich im Laufe der Jahre viele Bräuche und Traditionen entwickelt, die diese Festtage begleiten und nicht nur in jedem Land sondern auch in jeder Familie anders  sind. Traditionen wie das spezielle Weihnachtsessen, das nur an Heiligabend gegessen wird oder eine Geschichte über einen Mann mit weißem Bart und rotem Umhang, die den Kindern nur an Heiligabend, bevor die Geschenke verteilt werden, vorgelesen wird. So feiert man in Frankreich die Ankunft des Père Noel, in den USA des Santa Claus, in den Niederlanden des Sinterklaas, in Finnland des Joulupukki und in Deutschland des Weihnachtsmanns, der den Kindern die Geschenke bringt. Trotz der unterschiedlichen Namen und Traditionen ist der Grundgedanke Weihnachtens derselbe und diesen sollte man bei dem Weihnachtsstress und der Geschenkesuche niemals vergessen. Es geht nicht darum Geschenke zu bekommen und sich mit Weihnachtsbraten vollzufuttern, es geht um das Beisammensein mit der Familie an ein paar fröhlichen und hoffentlich schneereichen Tagen.
Also feiert das Fest mit den Menschen, die Euch etwas bedeuten und mit denen Ihr das restliche Jahr vielleicht nicht so viel Zeit verbringen könnt, wie Ihr es gern wolltet. In diesem Sinne:
Frohe Weihnachten
                                                                                                                                                    
geschrieben von Anne-Christin Stolt (11/2010)